Gut absichern gegen Naturkatastrophen

Gut absichern gegen Naturkatastrophen
© djd/www.DEVK.de

Naturkatastrophen nehmen weltweit zu. In Deutschland alarmieren vor allem Nachrichten von Überschwemmungsschäden nach starken Niederschlägen. Und längst sind davon nicht mehr nur Regionen in der Nähe von Flüssen und Seen betroffen. 2016 haben sich die Schäden durch Starkregen gegenüber dem Vorjahr verzehnfacht – das stellt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungsgesellschaft (GDV) in seinem Naturkatastrophenreport fest. Auch Stürme und Unwetter wie etwa Xavier oder Herwart im Herbst 2017 verursachen jedes Jahr durch umgestürzte Bäume oder abgedeckte Dächer Schäden in Millionenhöhe.

Gegen alle Gefahren absichern

93 Prozent der Hausbesitzer sind überzeugt, dass sie gegen Naturgefahren aller Art versichert sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle GFK-Studie. „Vielen Eigentümern ist nicht bewusst, dass Überschwemmungsschäden an Gebäuden und Hausrat nicht in jedem Vertrag mitversichert sind, sondern nur, wenn ergänzend auch Elementargefahren eingeschlossen wurden“, erklärt Peter Boecker von den DEVK Versicherungen. Der Leiter der Hauptabteilung Sach/HUK-Schaden rät, Policen genau zu überprüfen. Neben Hochwasserschäden deckt eine solche Elementarschaden-Zusatzversicherung auch Schäden ab, die durch Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck oder Lawinen entstanden sind.

Mehr Inspiration finden Sie hier:
  LED-Beleuchtung an der Haustür

Der GFK-Studie zufolge sind 60 Prozent der Hausbesitzer – also knapp 11 Millionen Häuser in Deutschland – nicht ausreichend gegen Elementarschäden abgesichert. Starkregen, Hochwasser oder ein Rückstau in den Leitungen kann den finanziellen Ruin bedeuten. In Bayern beispielsweise bekommen Betroffene ab Juli 2019 keine staatliche Unterstützung mehr, wenn sie sich gegen die Naturgefahren hätten versichern können.

Schäden melden und dokumentieren

Wasser im Keller, Hageldellen im Auto, eingedrückte Fenster und abgeknickte Satellitenschüsseln: Unwetterschäden sollte man schnell seiner Versicherung melden – telefonisch, per E-Mail oder online. Es ist sinnvoll, Fotos oder Videoaufnahmen zu machen und die beschädigten Gegenstände aufzulisten. Im Zuge der Aufräumarbeiten sollte man zerstörte Sachen noch einige Zeit verwahren, damit ein Gutachter sie gegebenenfalls in Augenschein nehmen kann. Wichtig ist auch, dass Betroffene Folgeschäden soweit wie möglich vermeiden, also beispielsweise das kaputte Dachfenster mit einer provisorischen Plane abdecken.


Related Posts

Sicherheitstechnik schützt vor Diebstahl
© djd/telenot.de

Sicherheitstechnik schützt vor Diebstahl

Ganoven möchten die Sicherheit haben, dass bei ihrem Einbruch niemand zu Hause ist und dass Räume leicht zugänglich sind. Setzen Sie daher auf Sicherheitstechnik, die rund um die Uhr aufpasst!

Betonbauteile schützen vor Außenlärm
© epr/BetonBild

Betonbauteile schützen vor Außenlärm

Nach Hause kommen, abschalten, wohlfühlen – so sollte es eigentlich sein. Doch was tun, wenn sich die Nachbarn ständig streiten, der Hund nicht aufhört zu bellen oder laute Beats die Wände zum Beben bringen? Mit der richtigen Bauweise lässt sich Lärm, der von außen in das Zuhause dringt, deutlich reduzieren oder ganz vermeiden. Das Geheimnis: die Rohdichte des Baustoffes.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.