Urlaubssperre für Einbrecher

Urlaubssperre für Einbrecher
© djd/telenot.de

Während viele Deutsche in den wohlverdienten Jahresurlaub aufbrechen, verordnen sich Einbrecher eine Urlaubssperre. Die Reisezeit ist eine Hochsaison für Haus- und Wohnungseinbrüche. Langfinger nutzen die Abwesenheit der Bewohner. Sie gehen dabei immer raffinierter vor, um festzustellen, ob die Luft rein ist und ein Objekt leichte Beute verspricht. Mit Telefonanrufen, über die sozialen Medien und durch direkte Beobachtungen spionieren sie aus, in welchen Wohngebäuden niemand zu Hause ist, und wo sie leichtes Spiel haben. Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen kann man den Langfingern das Handwerk erschweren.

Alarmanlagen mit Prüfsiegel geben Sicherheit und schrecken ab

Eine Alarmanlage stellt sicher, dass Einbruchsversuche nicht unentdeckt bleiben, sie hält aber auch viele Einbrecher von ihrem Vorhaben ab. Denn diese suchen in der Regel den einfachsten Weg. Wo ein Alarmanlagen-Schild an der Fassade warnt und der Außensignalgeber sichtbar ist, machen Einbrecher oft wieder kehrt. Laut Alexander Kurz, Sicherheitsexperte beim Alarmanlagen-Hersteller Telenot, sollte die Alarmanlage auf jeden Fall das VdS-Prüfsiegel besitzen, hinter dem die deutsche Versicherungswirtschaft steht und das auch von der Kriminalpolizei empfohlen wird. Neben Überwachungs- und Alarmfunktionen, die genau auf das Gebäude zugeschnitten sind, bieten Alarmanlagen mitunter auch Smarthome-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Rollläden öffnen und schließen oder das Licht in verschiedenen Räumen ein- und ausschalten. Unter www.wir-machen-deutschland-sicher.de gibt es dazu weitere Tipps und Informationen. Moderne Alarmanlagen kann man auch via App auf dem Smartphone bzw. Tablet überwachen und so auch vom Urlaubsdomizil aus zu Hause nach dem Rechten sehen.

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Keine Hinweise für Einbrecher hinterlassen

Zusätzlich sorgt auch umsichtiges Verhalten für mehr Sicherheit. Urlaubsnachrichten auf dem Anrufbeantworter, womöglich noch mit genauer Angabe der Reisedauer, sind eine Einladung für Einbrecher. Auf Facebook und in anderen sozialen Medien sollten die schönsten Urlaubsbilder so gepostet werden, dass wirklich nur gute Freunde Zugriff darauf haben. Es lohnt sich, die Facebook-Sicherheitseinstellungen vor den Ferien genau unter die Lupe zu nehmen. Wenn jetzt noch Freunde regelmäßig den Briefkasten leeren oder die Nachbarn einfach mal die Wäsche im Garten aufhängen, dann werden Langfinger trotz der Abwesenheit der Bewohner mit großer Wahrscheinlichkeit einen Bogen um das Haus machen.

Auch wenn es keinen hundertprozentigen Einbruchschutz gibt – das Risiko lässt sich mit diesen fünf Tipps enorm senken:

  1. Die Nachbarn bitten, regelmäßig den Briefkasten zu leeren.
  2. Keine offen zugänglichen Urlaubsnachrichten auf Anrufbeantworter und in sozialen Medien hinterlassen.
  3. Alarmanlage mit VdS-Prüfsiegel installieren.
  4. Anwesenheitssimulation aktivieren.
  5. Warnschild „Objekt gesichert“, das gleichzeitig ein Gütesiegel ist, gut sichtbar an der Hausfassade anbringen.

Weitere Tipps zur Einbruchsprävention gibt es unter www.wir-machen-deutschland-sicher.de.


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