Der Austausch alter Heizkörperthermostatregler spart Energie und Geld

Der Austausch alter Heizkörperthermostatregler spart Energie und Geld
© epr/VDMA Armaturen/iStock_000011050751

Bei 30 Grad im Schatten dreht niemand die Heizung auf. Doch der nächste Winter kommt bestimmt und mit ihm so manche böse Überraschung: Hat die Heizungsanlage während der Sommerpause ihren Geist aufgegeben, ist Frieren und Bibbern angesagt – zumindest bis der Heizungsfachmann einen freien Platz im Terminkalender hat. Damit aus den eigenen vier Wänden kein Kühlhaus wird, sollte die Heizung regelmäßig gewartet werden.

Wer clever ist, lässt schon vor dem Start in die kalte Jahreszeit alle Komponenten der Heizungsanlage überprüfen und gegebenenfalls notwendige Reparaturen und Einstellungen vornehmen. Das beugt Stress und weiteren Unannehmlichkeiten vor und minimiert außerdem die Nebenkosten, denn schon eine so einfache Maßnahme wie der Austausch alter Heizkörperthermostatregler gegen neue spart wertvolle Energie und damit bares Geld.

Wie das geht? Neue Thermostate überwachen die Raumtemperatur besser als alte und sorgen dafür, dass alle Zimmer optimal temperiert sind. Bei intensiver Sonneneinstrahlung etwa dehnt sich das temperatursensible Medium, das sich im Inneren des Thermostatkopfes befindet, aus. Dadurch verkleinert sich die Öffnung des Heizkörperventils und der Heizwasserdurchfluss wird reduziert. Kühlt der Raum dagegen aus, zieht sich das Medium wieder zusammen. Neues Heizwasser kann nachfließen und im Zimmer wird es wärmer, weil mehr geheizt wird. Heizkörperthermostate sind also ideale Wärmeregler!

Auch lesenswert:
  Baumwollputz und 3D-Paneele für die Wand

Darüber hinaus arbeiten Thermostatventile völlig selbsttätig ganz ohne Strom. Sie verbrauchen also keine teure Energie wie Batterien, was wiederum der Umwelt zugutekommt. Der VDMA Fachverband Armaturen empfiehlt, beim Austausch darauf zu achten, dass die Heizkörperthermostate dem neuesten technischen Stand entsprechen. Denn nur dann wird die Temperatur so präzise reguliert, dass sich beim Heizen maximal sparen lässt.

Apropos sparen: Seit August 2016 fördert der Bund neben dem Thermostatwechsel auch den hydraulischen Abgleich und den Austausch alter Heizungspumpen mit einem Anteil von bis zu 30 Prozent auf den Netto-Rechnungsbetrag.

Weitere Informationen zum Förderprogramm Heizungsoptimierung und zum Thermostatwechsel hält der VDMA Fachverband Armaturen unter http://arm.vdma.org/branche bereit.


Ähnliche Beiträge

Kurzfristig ein Alarmsystem nachrüsten
© djd/LISTENER Sicherheitssysteme GmbH

Kurzfristig ein Alarmsystem nachrüsten

Die früh einsetzende Dämmerung in Herbst und Winter verleitet Einbrecher erfahrungsgemäß zu verstärkten Aktivitäten. Oft kundschaften sie ihre potenziellen Opfer schon Tage vorher aus. Eigenheimbesitzer ohne Alarmsystem machen es den Ganoven allzu leicht.

Wer hat schon Geld zu verschenken?
© epr/Weibel Abluft-Tuning

Wer hat schon Geld zu verschenken?

Was kaum jemand weiß: Täglich verpufft in Form von ungenutzter Energie bares Geld durch die Abzugshaube. Herkömmliche Ausblasgitter für Dunsthauben sind nur Zierde für ein faustgroßes Loch in der Wand. Rund um die Uhr entweichen dadurch riesige Mengen erwärmter Raumluft, obwohl die Hauben eigentlich gar nicht arbeiten.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.